Vorläufiges Tagungsprogramm

Untenstehend findet Ihr einen (vorläufigen) Ausblick auf das Prorgramm des JFMH15 die geplanten Keynotes:

 

undefinedTagungsprogramm (PDF)

 

 

 

Keynote Prof. Dr. Jörn Loviscach, FH Bielefeld:
"Bildung zwischen Graswurzel und Großkonzern"

Die Digitalisierung in der Bildung setzt einige Akteure an einen viel längeren Hebel als bisher. Einzelne Lehrende an der Basis oder gar außerhalb der traditionellen Strukturen gewinnen früher undenkbare Reichweiten, man denke etwa an Salman Khan mit seiner Khan Academy und an cMOOCs mit dem Hundertfachen an Teilnehmern eines üblichen Seminars.

Aber auch für Software-, Hardware- und Medienunternehmen öffnet die Digitalisierung ein Fenster. Sie drängen mit Produkten von der elektronischen Tafel über das Mathe-Lernprogramm bis hin zur Kursplattform und zur Abnahme von Prüfungen in den erhofften Wachstumsmarkt.

Was machen diese neuen starken Kräfte mit unseren Bildungsinstitutionen und unseren Vorstellungen von Bildung im Hochschulbereich? Wohin soll die Entwicklung sinnvollerweise gehen und wie könnte man sie steuern?

Diesen und weiteren Fragen widmen wir uns gemeinsam in dieser Keynote des JFMH15 und der anschließenden Diskussionsrunde.

 

 

Nachwuchs-Keynote von Jasmin Leber, Uni Freiburg:
"Zwischen Lehrzielen und individuellen Lernvoraussetzungen – Möglichkeiten digitaler Lernsettings und moderner Technologien"

Lernende orientieren sich bei der Auswahl ihrer Lernaktivitäten in erster Linie daran, was ihnen von einer Lehrperson vorgegeben wird. Empirische Befunde zeigen hier, dass insbesondere Prüfungen als einflussreiches didaktisches Mittel angesehen werden und den Lernprozess Studierender stark beeinflussen. Starre Strukturen und hoher Workload in Bachelor- und Masterstudiengängen fördern diesen Effekt zusätzlich, da den Studierenden wenig Zeit für selbstbestimmtes Lernen bleibt.

Als Gestalter von Lernumgebungen stehen wir der Herausforderung gegenüber einerseits einen Rahmen zu bieten, der z.B. den Anforderungen eines bestimmten Studienganges gerecht wird. Gleichzeitig sollten wir versuchen einer heterogenen Gruppe von Lernenden möglichst gute Lernbedingungen anzubieten, um das Potenzial eines/einer jeden Einzelnen optimal zu fördern. Wir bewegen uns in einem Spannungsbogen zwischen intendierten Lehrzielen und den individuellen Lernvoraussetzungen der Lernenden.

Welche Möglichkeiten bieten uns hier digitale Lernsettings und moderne Technologien? Welche instruktionalen Methoden eignen sich, um individualisierte Lernarrangements zu gestalten? Welche Konsequenzen ergeben sich für die Rahmenbedingungen, in denen wir Lernangebote kreieren?

Diesen Fragen möchte ich unter Anderem in meinem Vortrag mit euch gemeinsam nachgehen.

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